MSN überprüft die angeblichen Gehälter von TV-Charakteren


Money Money Money

Auf diese Idee muss man ja erst einmal kommen: Was würden TV-Charktere wie Carrie Bradshaw ("Sex and the City") und Homer Simpson ("Die Simpsons") verdienen, wenn sie richtige Menschen wären und eben keine TV-Ikonen? MSN hat es nachgeprüft und hier sind die Ergebnisse. Fakt ist jedenfalls, dass es eine Carrie Bradshaw mit diesem Lebensstil bei einem Jahressalär von 57.000 US$ nicht gäbe. Dafür aber würde ein Sicherheitsinspektor in einem Kernkraftwerk sich bei dem Simpsonschen Lebensstil durchaus viel Bier leisten können (64.000 US$ jährlich).

5.10.2005 Diana Jaffé

Hornbach beschäftigt nun sogar die taz


Hmmm… zwei männliche Journalisten schreiben in der taz einen Artikel über die “Woman at Work"-Kampagne von Hornbach… und stören sich an der von einem männlichen Marketingleiter verantworteten Werbekampagne, die sich an Frauen zwischen 20 und 39 Jahren richtet…

Ich weiß immer noch nicht, was ich von der - an sich sachlich durchaus richtigen - Kritik halten soll. Immerhin verzeichnet Hornbach - angeblich unter anderem durch diese Kampagne - ein stetiges Wachstum. Stehen wir also vor einer rein ethischen Frage: Was ist wichtiger, der Markterfolg oder die political correctness?

Ist es überhaupt so einfach?

Oder würde Hornbach mit einer anderen Kampagne noch größere Erfolge feiern können? Verliert Hornbach nicht vielleicht auf dieser Strecke eine Menge anderer Heimwerkerinnen? Oder freuen sich die Frauen vielleicht, dass überhaupt endlich ein Baumarkt an sie denkt? Oder stimmt letztlich vielleicht doch nur die Werbeweisheit, dass ein hoher Werbedruck für ein gutes Gedächtnis sorgt? Und warum finde ich diese Kampagne eigentlich nicht auf der Website wieder? Und ist die neue Kampagne mit dem Hernen nicht auch geschmacklos? Fragen über Fragen…