26.9.2004 Diana Jaffé

Immer mehr Frauen an privater Altersvorsorge interessiert


Das Emnid-Institut ermittelte in einer Umfrage für die Zeitschrift Brigitte, dass fast die Hälfte aller Frauen sich für die private Altersvorsorge interessieren. Leider ist aus der Pressemeldung nicht zu entnehmen, wieviel “fast die Hälfte” konkret sind.

Es wird wahrlich Zeit, dass die Finanzdienstleister erkennen, wie sehr sich die Lebensumstände von Männern und Frauen unterscheiden. Aus diversen persönlichen Gesprächen mit Bank-Marketingleitern habe ich die scheinbar weit verbreitete Ansicht entnommen, Produkte müssten nicht angepasst werden. Dem widersprechen die weiblichen Patchwork-Lebensläufe entschieden.

Diana Jaffé

Neue Studie: Frauen beim Autokauf


Eine neue Studie von Prof. Dr. Doris Kortus-Schultes vom Kompetenzzentrum Frau und Auto an der Hochschule Niederrhein in Mönchengladbach beweist das, was Frauen schon seit eh und je wissen: Frauen werden beim Autokauf nicht ernst genommen.

Leider ist die Studie bislang scheinbar noch nicht zugänglich, daher muss dieser Artikel bei Web.de zunächst reichen. Ich verspreche, Rücksprache mit Frau Prof. Kortus-Schultes zu halten. Vielleicht ergibt sich ja doch noch eine Gelegenheit, an mehr Details heranzukommen.

Bei meinen Recherchen bin ich allerdings noch auf einige andere Artikel im Zusammenhang mit dieser Studie gestoßen:
WDR.de: Wo die Kundin noch nicht Königin ist
Wirtschaftswetter: Beim Autokauf zählt für Frauen vor allem Ehrlichkeit
Informationsdienst Wissenschaft: Marketingstudie: Was Frauen (beim Auto) wünschen
tagblatt online: Studie: Wie Frauen sich das Auto wünschen
lespress: Frauen + Auto = Frauenauto?

Nun, Allgemeinplätze wie Frauen wollen kein Frauenauto und Frauen wollen keine Frauenprodukte sind schnell bei der Hand. Gerne werden derartige Behauptungen angestellt, die niemals ernsthaft untersucht wurden. Bis heute habe ich noch keine Quellenangabe für solche Aussagen gefunden.

In Ermangelung interessanter, substanzieller Studien ist diese sicherlich ein guter Anfang. Vollständig wäre diese Studie aber nur, wenn ein direkter Vergleich mit Männern gezogen, diese also auch befragt worden wären. Schade.

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Herzlich Willkommen!


Dies ist nun ein weiterer Weblog in den Untiefen des Internets.

Und trotzdem ist er etwas ganz Besonderes: Es ist der erste Weblog zum Gender Marketing. Künftig werden an dieser Stelle Artikel vorgestellt, die zum Thema Gender Marketing von Interesse sind.

Jede/r darf sich anmelden, jede/r darf posten, jede/r soll diskutieren.

Ich freue mich schon sehr auf einen regen Austausch!

Herzlichst Ihre
Diana Jaffé