Barbie wird 50 Jahre alt. Zeit Barbie ein wenig neu zu denken


Angela Merkel als Barbie-Puppe

Es gibt jetzt eine Ehrenbarbie “Angela Merkel", allerdings in den üblichen Barbie-Maßen und mit pinker Barbie-Fahne. Kleine Mädchen sollen jetzt also auch Politiker zum Vorbild haben. Das ist löblich, aber wieso bitte immer noch eine Figur anstreben, die rein anatomisch nicht möglich ist? Mediziner haben herausgefunden, dass eine Frau mit Barbie-Proportionen unmöglich überleben kann. Ihre Taille ist so schmal, dass ihr das Atmen schwerfallen müsste, außerdem gibt es in ihrem Bauch zu wenig Platz für alle Organe, die ein Mensch zum Leben braucht. “Wäre Barbie ein Mensch, würde sie vorne über kippen.” Umso erstaunlicher, dass Barbie nun 50 Jahre alt wird. Zeit etwas zu ändern, Zeit Barbie neu zu denken.

Gabi Lück, thinknewgroup

Angela Merkel als Barbie-Puppe und Angela Merkel

Nirve pimpt auch Fahrradreifen


Hello-Kitty-ReifenHawaiianisches Blümchen-Profil
Fahrradreifen der neuen Generation von Nirve

Der kalifornische Fahrrad-Hersteller Nirve baut nicht nur coole Cruising-Räder für Frauen und Männer, sondern hat natürlich auch das volle Zusatzprogramm im Angebot. Aber die Fahrradreifen mit hawaiianischen Blumen oder gar im Hello-Kitty-Profil stellen alles bisher Gesehene definitiv in den Schatten.

8.2.2007 Diana Jaffé

And now for something completely different…


Nur eine kleine amüsante Abwechselung für Sie, ohne besonderen Anlass:


13.10.2006 Diana Jaffé

Absurde Auswüchse: Was gilt in Norwegen als männlich?


Hinweisschild aus Kambodscha
Steh- oder Sitzpinkler alternativ interpretiert. Zugegeben: Dieses Schild ist aus Kambodscha, nicht aus Norwegen

Ich weiß, ich sollte viel häufiger zum eigentlichen Thema dieses Blogs posten, doch die (andere) Arbeit genießt meine Priorität. Doch wenn ich über ganz besonders absurde Dinge stoße, dann muss ich sie unbedingt teilen, Zeitmangel hin oder her. Und das hier möchte ich unbedingt mit Ihnen teilen:

Skandinavien wird in Deutschland als die in Sachen Gleichstellung am weitesten entwickelte Region (wenigstens in Europa) gehandelt. In Norwegen hat es nun eine Unisex-Toilette in einer Grundschule bis in die nationalen Abendnachrichten, in internationale Blogs geschafft (so auch in diesen, wie man sieht) und die Gemüter der Nation erhitzt. Die Story: Die Schulleiterin bat die Eltern, ihren Söhnen, Zweitklässlern, das Pinkeln im Sitzen beizubringen, weil sie beim Zielen noch nicht so gut seien. Eine Mutter begann, sich zu wehren. Medien, Psycho-Fritzen und Politiker schalteten sich in die Debatte ein, die schnell zu der Frage ausuferte, ob ein Mann, der im Sitzen pinkeln muss, überhaupt noch ein Mann sei. Jetzt ist die ganze Geschichte beiden Frauen über den Kopf gewachsen…

Wieso auch ich darauf verweise? Weil mir nicht nur diese Geschlechter-Diskussion zuweilen übertrieben vorkommt. Sollen wir uns etwa auch an solchen Diskussionen ein Beispiel nehmen? Und ja, natürlich habe auch ich eine Meinung zu dieser ausgesprochen wichtigen Glaubensfrage, aber die bleibt schön meine Privatsache.

Gut gemeint oder gut gemacht? Kalender soll Frauen in die IT-Branche ziehen


Ein Motiv aus dem Kalender IT-Goddess
Ein Motiv aus dem Kalender namens IT-Goddess

Eine schöne Idee war der Anfang: Eine weibliche Führungskraft aus einem australischen IT-Unternehmen wollte mehr Frauen auf die spannenden und lukrativen Jobs in der IT-Branche aufmerksam machen. Ihr Name: Sonja Bernhardt. Sonja Bernhardt wollte dem Klischee entgegentreten, Frauen in IT-Berufen seien ausnahmslos unattraktive Wesen. Das Schicksal nahm seinen Lauf, die Idee für einen Kalender mit toll aussehenden IT-Fachfrauen in berühmten Filmposen wurde umgesetzt. Das Ergebnis kann sich wirklich sehen lassen, wie die Vorschau auf der Kalender-Website eindeutig beweist.

Aber ist das wirklich ein Image-Problem der Frauen? Ist es nicht vielmehr so, dass die Klischee-Vorstellung von männlichen Geeks und Nerds jegliche Begeisterungsversuche tötet? Sind es nicht Bilder aus der längst vergangenen New Economy von schlampigen jungen Männern mit autistischen Persönlichkeitszügen in 20-Stunden-Bildschirm-Jobs, umringt von leeren Pizza-Kartons, die für Frauen wenig erstrebenswert sind? Würde es unter solchen Umständen nicht sinnvoller sein, einen Kalender mit attraktiven IT-Männern zu veröffentlichen? (Und nebenbei bemerkt: Der Arbeitsplatz gilt heute als wichtigster Heiratsmarkt.)

Und noch eine Stichelei: Warum brauchen Fraue besondere Berufe (s. o.), Anweisungen aus Büchern oder Damenrasierer, um Göttinnen zu werden? Ist das erstrebenswert oder heutzutage sogar notwendig?

Und ganz ohne Stichlei: Es gefällt mir natürlich sehr, dass der gesamte Kalender-Erlös Organisationen zugute kommen wird, die den Einstieg von Frauen in IT-Berufe fördern.

Zwei völlig unterschiedliche Sichtweisen auf Technik


Chip Chick - eine alternative Sicht auf Technik
Diese Seite gehörte schon längst von hier aus verlinkt

Chipchick bietet eine nicht zwingend weibliche, jedoch zweifellos alternative Sicht auf Technik. Gadgets die auch Frauen (manchmal vielleicht auch nur Mädchen) gefallen könnten, Accessoires, die Elektronik zu einer höheren Bedeutung verhelfen… kurz: Eine Menge Kram, mit dem sich auch Geld verdienen lässt. Und nicht zu knapp. Einiges könnte mir auch Spaß machen, wenn ich es recht bedenke.

Ist der Technology Evangelist eigentlich das Gegenteil von Chipchick?

26.11.2005 Diana Jaffé

Eine der anderen Seiten der Globalisierung


Logo Chocobar
Eines der möglicherweise wichtigsten Internet-Nachschlagewerke - wenn man denn japanisch spricht

Jaja, es ist vollkommen unwichtig, aber irgendwie nett: Ein japanisches Weblog für die Präsentation (und Rezension?) von Schokoriegeln aus aller Welt.

Klar gibt es ganz viele andere, die auch über Süßigkeiten schreiben, z. B. die Macher von Candy Critic aus Kanada. Oder der Großhändler McKeesport Candy Co. aus den USA, der natürlich auch ein Weblog hat. Aber die sind eben maximal national ausgerichtet. Und es macht schließlich viel mehr Spaß zu raten, was die Japaner über die schokoladigen Erzeugnisse denken.